Bürgerabend zum Stand des Wettbewerbs Campus Rütli - CR²
Bürger erhielten die Möglichkeit zu den eingereichten Wettbewerbsbeiträgen ihre Meinung zu äußern
Am Mittwochabend trafen sich viele interessierte Bewohner und Akteure in der Mensa der Gemeinschaftsschule an der Rütlistraße, um sich über den Stand des Wettbewerbs zum Campus Rütli zu informieren. Insgesamt 62 Arbeiten waren für den offenen, zweiphasigen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil eingereicht worden. Die Aufgaben bestanden darin, für das Gesamtgelände ein städtebauliches Gesamtkonzept vorzulegen, das die Lage und die Baukörper der zusätzlichen Neubauten und die Grundzüge der Freiflächengestaltung beschreibt, und im Realisierungsteil einen Entwurf für die zukünftige Quartiershalle vorzulegen. Aus den eingesandten Arbeiten waren von den Preisrichtern in einer ersten Phase die 15 besten ausgewählt worden. Vor der Entscheidung des Preisgerichtes am darauf folgenden Tag hatten interessierte Bewohner die Möglichkeit, ihre Meinungen dazu zu äußern. Bereits ab 12.00 konnten die ausgewählten Entwürfe in der Mensa besichtigt werden.
Die Senatsbaudirektorin, Frau Lüscher, und der Bezirkstadtrat für Bildung, Schule, Kultur und Sport, Herr Schimmang, eröffneten den Bürgerabend im Beisein des Preisgerichts, zu dem auch die Schirmherrin des Campus Rütli, Frau Rau gehörte. Nach Kurzbeiträgen zum Stand der Umsetzung, zum Wettbewerbsverfahren und zur Wettbewerbsaufgabe wurden die 15 Entwürfe vorgestellt. In der anschließenden Diskussion wurden u. a. Fragen zu den Kriterien für die Auswahl der Arbeiten, zur Bürgerbeteiligung insbesondere der Beteiligung von Schülern, zu Aspekten des Lärmschutzes beantwortet. Auch meldeten sich wieder die Kleingärtner zu Wort, die für den Erhalt ihrer Parzellen symbolisch mit einem alternativen Entwurf plädierten. Als Ergebnis der Diskussion fasste der Moderator zusammen, dass das Preisgericht bei seiner Entscheidung für einen Entwurf am darauf folgenden Tag insbesondere die Aufenthaltsqualität der Freiflächen und Aspekte des Lärmschutzes wegen der Sportflächen bedenken sollte.





