Lesen ohne Ende
Zum dritten Mal findet die „Woche der Sprache und des Lesens in Neukölln“ statt
Wie viele Sprachen und Dialekte in Neukölln gesprochen werden, das weiß wohl keiner so genau. Aber eines ist sicher: Nicht nur während der Sprachwoche versteht man sich in Neukölln – auch über kulturelle Grenzen hinweg.
Vom 29. Mai bis zum 6. Juni steht Neukölln nun zum dritten Mal ganz im Zeichen des Lesens und der Sprache. Autorenlesungen, Theateraufführungen, Ausstellungen, Erzählstunden, Sprachworkshops und vieles mehr zeigen die Vielfalt und Lebendigkeit des Berliner Bezirks, in dem Menschen aus aller Herren Länder mit verschiedenen Muttersprachen zu Hause sind. Ob ernsthafte und philosophische Betrachtungen oder humorvolle und lustige Geschichten – lassen auch Sie sich an ungewöhnlichen Orten in den Bann ziehen.
Das Auftaktfest am Bat-Yam-Platz und im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt bietet schon ein fulminantes Programm aus Musik, Tanz, Theater, Comedy und einem Dichter-Casting. Während der folgenden Woche können Sie eintauchen in die Welt der Poesie, in Märchen, Biographien, szenische Lesungen und vieles mehr. Autoren wie Horst Bosetzky, Hatice Akyün, Bernhard Lassahn, Fadi Saad und Ruza Kanitz lesen aus ihren Werken. Viele Veranstaltungen finden sogar zwei- oder dreisprachig statt.
Schon im Vorfeld der diesjährigen Sprachwoche fand ein großer Sprüchewettbewerb statt. Gesucht wurde ein traditionelles oder auch ein selbsterdachtes Sprichwort, das die Schönheit der Sprache beschreibt. Die Ehrung der besten Sprüche findet beim großen Abschlussfest am 6. Juni in der Rütlistraße statt. Alle Sprichworte werden am Ende des Festes an Ballons in den Berliner Himmel aufsteigen.
Das komplette Programm sowie weitere Informationen können Sie auf der Webseite zur Aktion „Woche der Sprache und des Lesens in Neukölln“ finden.






