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"Nachttropfendrache" gewinnt den ersten Preis "Musik und Medien"

Klanginstallation des Geräuschladens ohrenhoch entstand zusammen mit Kindern in einem Workshop

Kinder und Kiste
Knut Remond, Clara, Ferdinand, Louis, Paul und Clara gemeinsam mit der geheimnisvollen Kiste des Nachttropfendrachens. Foto: www.ohrenhoch.org

Der Nachttropfendrache wohnt in einer Kiste, die man nicht öffnen sollte. Alleine die Geräusche, die aus der Kiste kommen verraten, was der Drache dort im Dunkeln so treibt: Er frisst und streckt sich, er kriecht umher, er quietscht und er schüttelt sich.

Und jetzt hat der Nachttropfendrache einen Preis gewonnen. Weil die Klanginstallation "überzeugende ästhetische Kraft" ausströmt, erhielt sie den Sonderpreis "Musik und Medien", der vom "netzwerk junge ohren" und der Landesanstalt für Medien NRW ausgelobt wurde.

Begonnen hatte die Geschichte vom Nachttropfendrachen zu 48 Stunden Neukölln. Da trafen sich zum ersten Mal die Kinder Clara, Ferdinand, Louis, Paul und Clara und traten "Die Reise durch die elektrischen Geräuschgalaxien" an. Anschließend trafen sich die Kinder mit Knut Remond regelmäßig jeden Mittwoch und zwischen dem 24. September und dem 29. Oktober entstand die Klanginstallation vom Nachttropfendrachen. Als Hilfsmittel dienten neben einem kleinen Mischpult mit dem sich verschiedene Effekte erzielen lassen, unter anderem die menschliche Stimme, Plastiksäcke, Zeitungen, Holzbrettchen, ein alter Eierschneider, Äpfel, Nüsse, Trinkbecher und ein Becken mit Wasser, Rasseln, Silberpapier, eine Tee-Holzbox bespannt mit Gummiband, ein Reißverschluss und ein Jagdhorn.

Wer einen kleinen Einblick in die verschlossene Kiste mit dem Nachttropfendrachen haben möchte, kann sich auf der Webseite des Geräuschladens ohrenhoch eine kleine Datei herunterladen und anhören. Und bitte dabei die Augen schließen und mit den Ohren sehen.

Stefanie Pfau