Wie funktioniert die Gemeinschaftsschule?
Angeregte Diskussionen beim Infoabend
„Binnendifferenzierung“ und „JÜL“ (siehe Exkurs) sind für die Besucher des letzten Informationsabends, der am Montag in der Mensa der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli stattfand, nun keine Fremdworte mehr. Gerade an der individuellen Wahrnehmung und Förderung der Kinder durch die Lehrer fanden viele Eltern ausdrücklich Gefallen.
Engagiert war nicht nur die Vorstellung einzelner Bereiche der Gemeinschaftsschule, der pädagogischen Konzepte und Methoden durch die Lehrerinnen auf dem Podium sondern auch die Diskussion mit den Besuchern der Veranstaltung. Eingeladen zum Informationsabend hatte die Elterninitiative Reuterkiez in Kooperation mit dem Quartiersmanagement.
Interessierte sollten sich noch folgende Termine vormerken:
20. Mai, 15 Uhr – Besichtigung der Lernwerkstatt in der Grundstufe der Gemeinschaftsschule, Weserstraße 12.
9. Juni – Schulkonzert der Grundstufe in der Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 8.
2. Juli – Kiezschulenfest in der Rütlistraße.
Exkurs:
Unter Binnendifferenzierung versteht man die individuelle Förderung von Schülern innerhalb einer Lerngruppe. Dazu stehen verschiedene pädagogische Methoden (z.B. Werkstattunterricht) und Medien zur Verfügung. Ziel ist es, für jedes Kind die ihm gemäße Lernstrategie zu finden, Interesse zu wecken und zu motivieren.
Das JÜL (Jahrgangsübergreifendes Lernen) dient vor allem dem sozialen Lernen. In diese Unterrichtsform sind Kinder von der ersten bis zur dritten Klasse einbezogen. Die Schüler lernen individuell, sind allerdings in einem Klassenverband eingegliedert, so ist sichergestellt, dass jedes Kind innerhalb des sozialen Verbands nach seinem Tempo lernen kann.






