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Quartiersmanagement Reuter-Kiez
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Die BSG Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft ist im Februar 2003 vom Senat für Stadtentwicklung und dem Bezirksamt Neukölln mit dem Quartiersmanagement 'Reuter-Kiez' beauftragt worden. Das Quartiersmanagementgebiet Reuter-Kiez ist ein neues von 17 Quartieren mit "besonderem Entwicklungsbedarf" innerhalb Berlins. In diesem Stadtteil zwischen Maybachufer, Weichsel-straße, Sonnenallee und Kottbusser Damm leben etwa 18.000 Menschen. Zusammenleben heißt: Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Freizeit und Erholung, Lernen und Anregung, kurze Wege und Mobilität im Kiez.
Wie kann ich beim Quartiersmanagement mitmachen? Gemeinsam mit Bewohnern, Initiativen, Gewerbetreibenden und Hauseigentümern soll der Kiez lebens- und liebenswerter gestaltet werden. Die Erfahrungen, Kenntnisse, Wünsche und das Engagement aller lokalen Akteure sind hierfür wertvoll und wichtig. Es gibt für jeden – je nach Interesse und Zeit - eine Möglichkeit sich zu beteiligen: als Beiratsmitglied im Aktionsfondsbeirat, als Mitarbeiter in der Redaktionsgruppe der Internetseite oder der lokalen Zeitung, als Mitglied einer Bürgerinitiative oder als Mitglied im Quartiersbeirat und dessen Arbeitsgruppen.
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Der Aktionsfonds Für das Quartiers-managementgebiet Reuterplatz stehen jedes Jahr 15.000 € zur Verfügung, um gute Ideen in die Tat umzusetzen, die das Zusammenleben im Viertel fördern oder das Umfeld verschönern, beispielsweise Wettbewerbe, Straßen- oder Hoffeste, Verschönerungen eines Spielplatzes, künstlerische Vorführungen und ähnliches. Beantragt werden kann eine Unterstützung bis zu einem Betrag von 500 €, in besonderen Fällen auch eine höhere Summe bis maximal 1.500 €. Kriterien für die Bewilligung von Aktionsfondsanträgen sind: Kiezorientierung, Ehrenamtsanteil, Nachhaltigkeit und öffentlicher Nutzen der beantragten Projektideen. Über die Vergabe der Gelder entscheidet ein Beirat, der sich aus acht Bürger/inne/n des Reuter-Kiezes zusammensetzt. Sollten Sie Interesse haben, im Beirat mitzuarbeiten, dann melden Sie sich im Quartiersbüro. Dort können Sie auch Anträge für den Aktionsfonds erhalten, um Ihre Ideen in die Tat umzusetzen, das Team im Quartiersbüro hilft Ihnen gerne bei der Antragstellung. Antragsformulare finden Sie hier!
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Der Quartiersfonds
BewohnerInnen und VertreterInnen aller Interessengruppen aus dem Kiez haben die Möglichkeit, gemeinsam Projektideen und Vorschläge, die zur Verbesserung der Lebensqualität im Kiez beitragen könnten, zu entwickeln und umzusetzen. Alle Ideen und Vorschläge müssen aus dem Gebiet stammen und den hier lebenden und arbeitenden Menschen zu Gute kommen und der Allgemeinheit dienen. Finanzielle Förderung können unter anderem erhalten: Hoffeste, Streetballturniere, Spielplätze, Parks oder Grünflächen im Kiez herrichten, Kunst- und Kulturveranstaltungen von und für BewohnerInnen, Computerkurse für die KiezbewohnerInnen und vieles mehr. Für den Reuter-Kiez wird einmalig eine Summe von 511.000 € als Quartiersfonds für die Jahre 2002 und 2003 aus dem Programm Soziale Stadt zur Verfügung gestellt. Über die Vergabe des Geldes entscheidet seit dem 21. Oktober 2002 eine Bewohnerjury. Die Jury setzt sich aus zufällig ausgewählten BewohnerInnen und Vertretern von im Kiez tätigen Akteuren und Vereinen zusammen. Anträge auf Förderung von Projektideen können jederzeit im Quartiersbüro Reuter-Kiez in der Hobrechtstraße 59 gestellt werden, für alle Fragen im Zusammenhang mit dem Quartiersfonds und bei der Antragstellungen steht Ihnen dort ein Mitarbeiter zur Verfügung. Rufen Sie vorher unter der Telefonnummer 627 379 52 an, damit ein Termin vereinbart werden kann.Quartiersfondsprojekte 2002 und 2003:
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Ihre Ansprechpartner/innen sind:
Ilse Wolter Luzia Weber Stefanie Pfau (Kiezmentorin)
Quartiersbüro Reuter-Kiez Hobrechtstraße 59 12047 Berlin
Tel.: 030 / 627 379 52 Fax: 030 / 627 379 54 e-mail: info-reuter@quartiersmanagement.de
Bürozeiten: Montag bis Donnerstag von 09.00 bis 17.00 Uhr Freitag von 09.00 bis 15.00 Uhr
Sprechzeiten: Dienstags von 09.00 bis 12.00 Uhr Donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr Und Termine nach telefonischer Vereinbarung.
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