Der alte Fritz…
Fritz Reuter, Namenspatron des Reuterkiezes, wäre in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden. Ihm zu Ehren findet bis zum 3. Oktober eine Ausstellung statt
Satire und Humor waren neben dem Nutzen der niederdeutschen Sprache die Stilmittel des mecklenburgischen Schriftstellers, um soziale Probleme anzusprechen. Insofern ist er ein passender Namenspatron für den Neuköllner Reuterkiez.
Am 7. November 1810 wurde Fritz Reuter in Stavenhagen geboren. Obwohl er schon als Schüler eher künstlerische Interessen hatte, begann er auf Druck seines Vaters ein Jurastudium. Erst nach dem Tod des Vaters fing er an, sich als freier Schriftsteller zu betätigen. Er starb 1874 in Eisenach.
Wer mehr über die verschiedenen Stationen seines Lebens und über seine Tätigkeit als Schriftsteller und Theaterautor erfahren möchte, der kann noch bis zum 3. Oktober die Wanderausstellung „Fritz Reuter – Leben, Werk und Wirkung“ in der Nikodemus-Gemeinde in der Nansenstraße 12-13 besuchen. Zudem findet am 17. September um 18.30 Uhr eine Lesung im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals statt. Um 20 Uhr gratuliert die Fritz-Reuter-Bühne-Schwerin mit dem speziellen Glückwunschprogramm zum 200. Geburtstag „Mit Veriehrung, Doktor Reuter“.
Weitere Veranstaltungshinweise rund um das Fritz-Reuter-Jubiläumsjahr finden Sie auf der Seite Reuter 200!





