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Donnerstag, 17.02.2011

Die Zitterpartie hat ein Ende

Jetzt ist es amtlich: Berliner Abgeordnetenhaus beschließt Ausgleich der Kürzungen im Programm „Soziale Stadt“

Die Kürzung der Städtebauförderung um mehr als 70% im Bundeshaushalt des laufenden Jahres hätte für viele soziokulturelle, integrative und bildungsfördernde Projekte in den Quartieren das Aus bedeutet. Zumal die noch verbleibenden Mittel laut Haushaltsbeschluss nur für Baumaßnahmen zur Verfügung stünden.

Doch zumindest Berlin ließ sich das erfolgreiche Modell „Soziale Stadt“, in dem Baumaßnahmen Hand in Hand mit sozio-integrativen Maßnahmen umgesetzt werden, nicht kaputt sparen: Am 16. Februar beschloss das Berliner Abgeordnetenhaus die vom Bund gekürzten Mittel zu 100 Prozent zu ersetzen.

Aufatmen also für das laufende Jahr, doch wie sieht es danach aus? Das Bündnis für eine Soziale Stadt will sich dafür einsetzen, dass dem Programm „Soziale Stadt“ ab 2012 genauso viele Fördergelder zur Verfügung stehen wie in 2010. Denn nur so können baulich-investive und soziale Maßnahmen sinnvoll verknüpft werden. Im Bündnis für eine Soziale Stadt engagieren sich bereits folgende Institutionen:

  • Deutscher Städtetag
  • GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen
  • AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband
  • vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung
  • Schader-Stiftung
  • Deutscher Mieterbund

 

Stefanie Pfau