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Montag, 31.10.2011

Projektwettbewerb für das Projekt: „Natur- und Umweltbildungsveranstaltungen für Kitakinder“

Das Quartiersmanagement sucht einen geeigneten Träger

Ausgangssituation und Zielsetzung

Viele der in Neukölln lebenden Kinder verlassen selten ihr nahes Wohnumfeld und haben oft sehr wenig Gelegenheit in ihrer direkten Umgebung Naturerfahrungen zu machen.

Im Rahmen dieses Projekts soll die Natur- und Umweltbildung der Kinder gezielt gefördert werden, ein positives Verhältnis der Kinder zur Umwelt entstehen und damit auch der kindlichen Selbstbildungsprozess unterstützt werden.

Aufbauend auf den Erfahrungen der Vorläuferprojekte „“Natur als Zweitsprache“ und „Kinder staunen und begreifen“ in der Kita Rütlistraße sollen im Jahr 2012 Natur- und Umweltbildungsveranstaltungen durchgeführt werden. Dabei kann zum Teil auf Materialien zurückgegriffen werden, die im Rahmen der Vorgängerprojekte beschafft wurden.

Das Ziel der Naturveranstaltungen ist, den Kindern Kontakte zur Natur in ihrer Vielfalt zu bieten und ihnen auf spielerischem Weg Wissen über biologische Zusammenhänge, über Tiere und Pflanzen zu vermitteln. Dies soll vor allem vor Ort in der Einrichtung und der dazugehörigen Freifläche sowie der näheren städtischen Umgebung umgesetzt werden. Ergänzend sollen Ausflüge ins Umland in Abstimmung mit der Einrichtung durchgeführt werden.

Zielgruppen sollen insbesondere die Kitakinder im Altern von 3 bis 6 Jahren aus der Kindertagesstätte in der Rütlistraße im Quartier Reuterplatz sein.

Aufgabenstellung:

  • Naturerlebnispädagogisch aufgebaute, kontinuierliche Veranstaltungen für die Zielgruppe
  • Altersgerechte Vermittlung von Wissen in den Bereichen Sachkunde, Biologie und Ökologie
  • Gezieltes Aufsuchen von Naturräumen mit der Zielgruppe
  • Kontinuierliche Abstimmung mit den jeweiligen Bildungseinrichtungen
  • Einbindung in den Kitaalltag unter Einbeziehung von Erziehern in geeigneter Form

Für diese Aufgabe wird für das Jahr 2012 ein geeigneter Projektträger gesucht.

Voraussetzungen:

  • Fundierte Erfahrung mit Projektarbeit mit Kindern
  • Fachkenntnisse im Bereich Sachkunde, Biologie und Ökologie
  • Kommunikationskompetenz
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Erfahrungen in der Fördermittelabrechnung und –bewirtschaftung (vorzugsweise ZIS – Soziale Stadt)

Projektzeitraum:

Projektlaufzeit: 01.01.2012 bis 31.12.2012

Projektfinanzierung:

Für die Maßnahme ist aus dem Programm „Soziale Stadt“ aus dem Quartiersfonds 3 eine Fördersumme in Höhe von maximal  4.300 , davon Honorarmittel ca. 2850 für insgesamt 113 Stunden, für das Jahr 2012 vorgesehen.

Einzureichende Unterlagen:

  • Projektkonzeption und -beschreibung
  • Nachweis der fachlichen Qualifikation und Referenzen
  • Kostenaufstellung. Die Kostenaufstellung ist in Honorarkosten, Sachkosten und sonstige Aufwendungen aufzuschlüsseln. Die Honorarkosten sind nach Anzahl der Arbeitsstunden und unterschieden nach der Art der Tätigkeit mit den jeweiligen Stundensätzen anzugeben.
  • Zeitplan
  • Ausgefülltes Formular „Antragsskizze“

Bewerbungsfrist:

Die Unterlagen sind spätestens bis Dienstag, den 22.11.2011 um 12.00 Uhr, beim Quartiersmanagement Reuterplatz, Hobrechtstr. 59 in 12047 Berlin postalisch oder per E-Mail: info‑reuter@quartiersmanagement.de einzureichen. Tel.: 627 37 952

Hinweis: Die dieser Ausschreibung anhängende Antragsskizze gilt als Vorlage für Ihre Bewerbung.

Auswahl des Bewerbers / der Bewerberin

Die Auswahl erfolgt über eine Jury, die sich aus Mitgliedern der Bewohnergremien, Vertreterinnen des Quartiersmanagement und Vertretern der Steuerungsrunde des Quartiersmanagements zusammensetzt. Eine persönliche Vorstellung in der Kita ist erwünscht.

Hinweise zum Verfahren:

Bei dem Auswahlverfahren handelt es sich nicht um ein Interessenbekundungsverfahren gem. § 7 LHO oder eine Ausschreibung im Sinne des § 55 LHO. Rechtliche Forderungen oder Ansprüche auf Ausführung der Maßnahme oder finanzielle Mittel seitens der Bewerber bestehen mit der Teilnahme am Auswahlverfahren nicht. Die Teilnahme ist unverbindlich; Kosten werden den Bewerbern im Rahmen des Verfahrens nicht erstattet.

Im Rahmen der Zuwendung aus „Soziale Stadt“ dürfen Beschäftigte finanziell nicht besser gestellt sein, als vergleichbare Dienstkräfte im unmittelbaren Landesdienst Berlins. Insbesondere dürfen höhere Vergütungen oder Löhne als nach den für das Land Berlin jeweils geltenden Tarifverträgen sowie sonstige über- oder außertariflichen Leistungen nicht gewährt werden(§44 AV LHO Anlage 1(ANBest‑I)). Weitere Richtlinien zum Verfahren finden Sie unter www.pss-berlin.eu unter dem Punkt Stichwortverzeichnis.

QM Reuterplatz